| Teil | Menge | Material | Einzel | Summe |
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| Material | Volumen (m³) | Masse (kg) | Kosten |
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Konzept: Luft bzw. Industrieabgas wird in der Reaktorkammer in atomare Bestandteile zerlegt und zu neuen Stoffen umgewandelt – Entlastung der Natur, neue Materialien und Gase.
Genauer Vorgang: Teilung von Atmosphärenluft als Material
- Eintritt: Atmosphärenluft (N₂ ~78 %, O₂ ~21 %, Ar, CO₂, H₂O) wird angesaugt und in die abgeschlossene Reaktorkammer geführt.
- Molekulare Zerlegung: Bindungen werden getrennt (O₂→2O, N₂→2N, CO₂→C+2O, H₂O→2H+O) durch thermische Dissoziation oder Feldenergie.
- Ionisation/Plasma: Atome werden ionisiert; es entsteht ein kontrolliertes Plasma (Ionen + freie Elektronen).
- Atomarer Pool: Die Kammer hält die Einzelbestandteile (N, O, Ar, C, H) bereit – keine Moleküle mehr.
- Neuordnung: Über Felder, Temperatur und Stöchiometrie werden gezielt neue Verbindungen gebildet (Feststoffe, Beschichtungen, Gase).
- Ausleitung: Neue Werkstoffe und Gase werden abgeführt und nutzbar gemacht.
Verwendung von Industrieabgas – Umwandlung von Abgasstoffen
Industrieabgas (Abgase aus Verbrennung, Produktion, Raffinerien) enthält neben N₂, O₂, CO₂ auch Schadstoffe (NOₓ, SO₂, Feinstaub, Kohlenwasserstoffe, Reste). Statt diese in die Natur abzugeben, wird Abgas als Eingangsstoff in den Reaktor geleitet:
- Abgas wird wie Atmosphärenluft molekular und atomar zerlegt (gleiche Stufen: Zerlegung → Plasma → atomarer Pool).
- Schadstoffatome (S, N aus NOₓ/SO₂, C aus CO₂/Kohlenwasserstoffen, Metalle aus Stäuben) gehen in den atomaren Pool ein.
- Durch gezielte Neuordnung entstehen daraus neue Materialien, Gase oder feste Stoffe statt Emissionen.
- Entlastung der Natur: Weniger Ausstoß von CO₂, NOₓ, SO₂ und Feinstaub; Abgas wird zum Rohstoff für neue Produkte.
Neue Materialien, Gase und Werkstoffe
Aus dem atomaren Pool (aus Luft und/oder Abgas) können u. a. entstehen: Sauerstoff und Stickstoff in reiner Form; Kohlenstoffstrukturen (z. B. Graphen-ähnlich); Keramiken oder Legierungen aus eingebrachten Metallen; Ammoniak oder andere Chemikalien; neue Verbindungen für Industrie und Forschung. Die genaue Ausbeute hängt von Steuerung, Zudosierung und Prozessführung ab.
Technische Verbesserungen zur Umsetzung des Gesamtsystems
- Abgaszufuhr: Anschluss für Industrieabgas (Filter/Vorabscheidung grober Partikel, Temperatur- und Druckanpassung) vor Eintritt in die Zerlegungsstufe.
- Energieeffizienz: Wärmerückgewinnung aus Plasma und Abgas, Nutzung von Prozesswärme für Vorheizung oder andere Stufen.
- Mehrstufige Zerlegung: Getrennte Zonen für Dissoziation, Ionisation und Synthese für bessere Ausbeute und Steuerbarkeit.
- Rückführung: Nicht umgesetzte Anteile (z. B. Edelgas) gezielt rückführen oder separieren.
- Mess- und Regeltechnik: Online-Analyse (z. B. Massenspektrometrie, Gaschromatographie) für Zusammensetzung von Eingang, Pool und Ausgang; automatische Nachführung der Prozessparameter.
- Skalierung: Modulare Reaktorbaugruppen für verschiedene Durchsätze; Pilotanlage vor Industrieauslegung.
- Sicherheit: Inertisierung, Druckentlastung, Abschirmung und Zutrittskontrolle für den Reaktorbereich.
Zusammensetzung der Zufuhrluft (oder Industrieabgas) eingeben. Der Rechner schätzt daraus die atomare Zusammensetzung und listet mögliche Produkte für die Neuordnung (Modell für Laborentwicklung).
Stoffbilanz / Durchsatz (Lab-Tool)
Durchsatz Zufuhr (m³/h oder L/min) und Dichte bzw. Molmasse für Massenstrom und Stoffmengenstrom.
Verbindungen und Datenpunkte (Tags) wie in einer echten Industrieanlage. Konfiguration exportierbar für Gateways und SPS. Sensordaten per CSV/JSON importierbar.
| Tag | Einheit | Typ | Grenzen / Alarme | Quelle |
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Bereich → Einheit → Gerät. Zuordnung von Tags zu Geräten möglich. Export für Dokumentation und Anbindung.
Lucht scheiding proces simulatie (Luftzerlegung) – Anlagenüberblick aus dem Root.
Vereinfachtes P&ID nach Industriestandard: Luftansaugung → Verdichtung → Reinigung → kryogene Kühlung → Destillation → Produktlagerung. Werte aus Sensordaten (Tags) oder Demo.
Zonenmodell einer vollständigen Fabrik für Luftzerlegung und Chemie (ISO-orientiert).
Typische Hierarchie wie in TIA Portal / SPS-Projekten: Hauptzyklus, Funktionsbausteine, Sicherheit getrennt.
| Baustein | Funktion |
|---|---|
| OB1 | Hauptzyklus – ruft FB100, FB200, FB300, FB900 auf |
| OB100 | Start – Initialisierung |
| FB100 | Kompressorsteuerung – Druckregelung, Motoranlauf |
| FB200 | Kühlsteuerung – Temperaturregelung Wärmetauscher |
| FB300 | Destillation – Kolonnendruck, Reflux, Reinheit |
| FB900 | Sicherheitssystem – ESD, Gasdetektion, Not-Aus |
Level 1–4: Unit-, Funktions-, Integrations- und Sicherheitstests. Virtuelle Sensoren/Aktorik + Fault Injection. Alle Tests liefern PASS/FAIL und Protokoll.
| Test-ID | Name | Eingabe / Aktion | Erwartet | Tatsächlich | Status |
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Alle Berichte und Analysen aus dem Dokumentationsordner – direkt im Programm einsehbar, ohne den Ordner zu öffnen.
Referenzen und Konformität für den Betriebseinsatz in der industriellen Welt. Zukunftsorientierte Erweiterbarkeit.
- OPC UA (IEC 62541): Anbindung an Leitsysteme, SPS, Sensornetze. Endpoint, SecurityPolicy, NodeIds in Verbindung/Tag konfigurierbar.
- MQTT (ISO/IEC 20922): IoT, Sensoren, Topic-basierte Daten. Broker-URL und Topic-Prefix in Verbindung konfigurierbar.
- Modbus TCP/RTU (IEC 61158): Klassische Feldbus-Anbindung. Adresse, Port, Register in Tag-Pfad abbildbar.
- REST/HTTP: Cloud, SCADA, MES. Basis-URL und Pfade pro Tag. API-Version in Projekt gespeichert.
- CSV/JSON-Import: Erfassung von Sensordaten aus beliebigen Quellen (Logger, Exporte). Format: Zeitstempel, Tag-ID oder Name, Wert.
- ISA-95 (ANSI/ISA-95): Anlagenstruktur Bereich → Einheit → Gerät abbildbar. Erweiterbar auf Standort, Area, Process Cell, Unit, Equipment, Control Module.
- NAMUR NE 150: Konzept für Prozessnahe Sensorik und Schnittstellen; Tag-Definitionen mit Einheit, Grenzen und Alarmen entsprechen dem Prinzip.
- Datenpunkte (Tags): Name, Einheit, Datentyp (float, int, bool, string), Min/Max, Alarm/Warn-Grenzen, Quelle (Verbindung + Pfad). Vollständig konfigurierbar.
- Alarmauswertung: Bei importierten oder eingegebenen Werten werden Grenzwertüberschreitungen erkannt und angezeigt.
- Export: Schnittstellenkonfiguration (JSON) und Tag-Liste (CSV) für Gateways, SPS, Dokumentation und zukünftige Systeme.
Schnittstellenversion im Projekt gespeichert (interfaceVersion) für Revisionssicherheit und Kompatibilität bei Updates.
Schneller PASS/FAIL-Check für produktionskritische Mindestkriterien. Das ersetzt keine Zertifizierung, zeigt aber Lücken klar an.
| Kriterium | Standard | Status | Details |
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Klicken Sie eine Ansicht an, um zwischen Frontansicht, Draufsicht, Seitenansicht und Isometrie zu wechseln – analog zu mehreren Ansichten in einer technischen Zeichnung.
Der EGR-01 ist als Konzeptstudie in vier Ansichten dargestellt. Die folgenden Beschreibungen ermöglichen einen nachvollziehbaren Aufbau (theoretisch) aus jeder Ansicht.
Von vorn (Hauptschnitt)
Zeigt den vertikalen Schnitt durch die Reaktorkammer: Außenmaß Gehäuse ca. 640×680 (B×H, Einheit laut Zeichnung). Von unten nach oben: Kühlkreislauf (Boden), Abgas/Scrubber-Auszug, Eintritt Luft/Gas Inlet oben in die Kammer. Kern: Plasma-/Ionisationsmodul (oben), Atomare Rekombination (Mitte), Energie-Abgriff Induktionsspule (unten). Links: Material-Injektor (Dosierung). Rechts: Feldspulen (EM), Steuerung & Sensoren, Kondensatorbank. Strahlungsabschirmung und Vakuum-Dichtung um die Kammer. Nachbau: Gehäuse mit genannten Maßen, dann Einbau der Zonen von unten nach oben und Anschluss der seitlichen Blöcke.
Von oben (Inset A – Reaktorkammer)
Draufsicht auf die Reaktorkammer: runde Anordnung mit Feldspulen-Ring (symmetrische EM-Anregung), innen Rekombinationszone. Ports für Inlet, Injektor, Sensor, Ventil, Exhaust. Nachbau: Ringstruktur mit Port-Positionen gemäß Zeichnung; Anschlüsse für Gaszufuhr, Dosierung und Abgas definieren.
Seite (Detail Steuerung / Kondensator)
Seitlicher Ausschnitt: Steuerung & Sensoren (Feld-Regelung, Diagnostik), Kondensatorbank (Energiepuffer/Filter), Anbindung an die Hauptkammer. Nachbau: Elektronik- und Kondensator-Modul neben der Kammer anordnen, Verkabelung zum Plasma- und Rekombinationsmodul.
Isometrie (Gesamtansicht)
Gesamte Zeichnung mit Hauptschnitt, Insets und Titelblock. Enthält alle Maße (z. B. H=680, W=640) und alle Baugruppen in einem Blatt. Nachbau: Zuerst Isometrie zur Orientierung, dann Einzelansichten für die konkrete Montage nutzen.
HINWEIS: Konzeptstudie – nicht realer Bauplan. Maße und Anordnung dienen der Darstellung; für einen realen Nachbau wären weitere Spezifikationen nötig.